Reismilch

Reismilch bzw. Reisdrink gehört zu den bekanntesten Milchalternativen und lässt sich neben Kaffee und Milch auch zum kochen und backen nutzen. Die meisten Pflanzendrinkhersteller bieten aktuell mindestens eine Variante von Reismilch an.

 

Reismilch hat einen süßen, milden Geschmack, eine wässrige Konsistenz und ist recht Kohlenhydratreich. Sie eignet sich als Milchalternative im Kaffee oder Tee, allerdings nicht zum Aufschäumen.

 

Zur Herstellung von Reismilch wird Vollkornreis mit Wasser gekocht, fermentiert und gefiltert.

 

Die Klimabilanz von Reismilch ist schlecht. Obwohl Reis auch in Europa (Spanien, Italien und Frankreich) angebaut wird, stammt der meiste Reis aus Asien. Hauptsächlich aus China, Indien und Thailand. Bei nassem Anbau setzen Fäulnisprozesse Methan frei, bei trockenem Anbau entweicht Lachgas. Reis braucht viel Wasser und beim Anbau werden Pestizide eingesetzt. Beim Kauf sollte man also unbedingt auf eine Bio-Zertifzierung achten.

 

Im Englischen heißt Reismilch übrigens „Rice milk“, im Französischen „Lait de riz“, im Spanischen „Leche de arroz“ und im Italienischen „Latte di riso“.

 

Pro:

Fettarm
Kalorienarm
Glutenfrei
überall erhältlich (Supermarkt, Drogerie, online)
eignet sich für Kaffee, Tee, kochen und backen

 

Contra:

Klimabilanz schlecht, Reis wird überwiegend in Asien angebaut
die freigesetzten Treibhausgase beim Anbau sind um ein Vielfaches schädlicher als CO2
beim Anbau werden Pestizide eingesetzt
für den Anbau wird viel Wasser benötigt
enthält kaum Mineralstoffe und Eiweiß
enthält viel Zucker
kann Arsen in gesundheitlich bedenklichen Mengen enthalten